vom-tiefen-vehn
  Wunderbare Wesen
 
Hunde zu haben heißt…

Das schicke Auto bereitwillig zum
landwirtschaftlichen
Nutzfahrzeug zu degradieren…


Die Abendgarderobe auf ein absolutes Minimum
zu reduzieren, damit im Kleiderschrank
genügend Platz für Feldhosen und
Gummistiefel bleibt…

Bereitwillig auch mal den Urlaub sausen zu
lassen, weil die letzte Tierarztrechnung
locker mit den Kosten einer netten Karibik
Kreuzfahrt konkurrieren könnte….

Sich den ganzen Tag wie verrückt abzuhetzen,
um dann mittags stundenlang in der
überfüllten Tierarztpraxis auf die
Behandlung
oder die alljährliche Impfung zu warten....

Auf die schicke Bluse oder das teure Parfüm
zu verzichten, weil die Anschaffung eines
neuen Geschirrs oder Leine ja eigentlich
viel wichtiger ist….

Am Sonntag Morgen um 5 Uhr gut gelaunt aus
dem Bett zu springen, damit der Vierbeiner
den Morgen auf der Wiese unbehelligt von
Stechmücken und Zecken genießen kann….

Beherzt zum Werkzeugkasten zu greifen wenn
die Waschmaschine streikt, weil Hundehaare
mal wieder alle Fusselsiebe verstopfen…..

Neunzig Prozent der Freizeit dem geliebten
Vierbeiner zu widmen und die verbleibenden zehn
Prozent mit dem Studieren von Fachliteratur
zu verbringen…

Es bedeutet aber auch….

Die Natur auf eine absolut unvergleichliche
Weise zu erleben, unzählige, wunderschöne
Erlebnisse mit dem Partner Hund zu teilen….

Eine ganz besondere Harmonie mit einem
wunderbaren Wesen zu erfahren, die für
„Nichthundeleute“ unvorstellbar bleiben
wird…

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Das Hundewörterbuch

 

Leine:
Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht,
dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Anstupsen:
Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen,
wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.

Anspringen:
Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!".
Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist.
Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Baden:
Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden,
sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen,
wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Donner:
Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht.
Menschen verhalten sich bewundernswert
ruhig während eines Gewittersturms,
so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen
durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen,
und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Fahrräder: 
Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde,
um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen
Trainingserfolg zu erzielen,
musst du dich hinter einem Busch verstecken
und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter
neben dem Rad herrennen.
Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern
und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.

Hundebett:
Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke
im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Liebe:
Ein Gef
ühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung.
Der beste Weg deine Liebe zu zeigen,
ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast,
wird dein Mensch dich lieben.

Mülleimer:
Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen,
um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten
stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen.
Wenn du es richtig machst,
wirst du belohnt mit Margarinepapier zum zerreissen,
Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Papierkorb:
Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen
und altem Bonbonpapier.
Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und
verstreut das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Rempeln:
Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen
nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination
mit Schnüffeln

Sabbern: 
Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben
und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich
bei ihnen sitzenund traurig gucken, und den "Sabber"
auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser
auf ihrem Schoß!

Schnüffeln:
Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begürßt

Sofas:
Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen.
Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen
und die Barthaare daran zu reinigen.

Taubheit: 
Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt,
wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben,
während sie draußen bleiben möchten.
Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren
der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte
Richtung oder Hinlegen

 

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Hunde ABC

Leider werden wir Vierbeiner oft missverstanden,
weil wir halt kein "menschisch" können. Aber reden können wir trotzdem.
Wir sprechen mit dem Körper. Jede Bewegung und Haltung hat eine
andere Bedeutung.

Deshalb möchte ich Euch ein bisschen
was davon übersetzen.

Wenn ich knurre, ist das eine Warnung.
""Bleibe mir vom Pelz!" soll das bedeuten.
Häufig wird das auch noch durch das Anlegen der Ohren unterstützt.
Dann ist höchste Aufmerksamkeit geboten.
Das bedeutet nämlich "Keinen Schritt weiter, sonst greife ich an."

Wenn wir bellen, dann bedeutet das nicht immer,
das wir jemanden erschrecken wollen.
Ganz im Gegenteil. Bei uns heist das in der Familie:
"Hallo, schön das Du wieder da bist!".
Nur wenn Fremde kommen, dann bedeutet es
: "Hey Du, das ist unser Revier,
und ich passe darauf auf, KLAR?"

Am meisten missverstanden wird, wenn wir unsere
Herrchen am Hals und im Gesicht lecken.
Das ist doch eine instinktive Geste,
mit der wir Herrchen nur zeigen wollen:
"Du bist mein Chef und sorgst für meine Nahrung
.Denn unter Wölfen lecken die Jungen bei den Erwachsenen
Tieren die Schnauze,
damit diese das mitgebrachte Fleisch hochwürgen.
Die meisten Herrchen möchten das aber wohl nicht.

Manchmal legen wir den Kopf schief.
Dann haben wir etwas noch nicht so ganz verstanden,
oder etwas hat uns neugierig gemacht.

Wenn wir aufmerksam sind,
beobachten wir Euch ganz genau
und die Ohren  sind aufgerichtet.
Meistens wedeln wir dabei auch noch mit der Rute.
Das ist ein Ausdruck von Freude.
Wenn Ihr uns nämlich etwas beibringen wollt,
dann ist das für uns auch ein Spiel.
Ihr beschäftigt Euch mit uns,
und darüber freuen wir uns.

Wenn Ihr lernen wollt,
wie wir Hunde uns unterhalten,
dann beobachtet uns doch einfach einmal,
wenn wir miteinander spielen.
Ihr werdet feststellen,
so schwer ist das nicht.

euer Wuffi

 

 
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